DEHOGA Nordrhein-Westfalen e. V.

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Arbeitsagenturen: Von der Vermittlung, über Qualifizierung bis zu Lohnkostenzuschüssen

Arbeitsagenturen/Jobcenter: Mehr Unterstützung als gedacht

Einem leergefegten Arbeitsmarkt und vielen offenen Stellen stehen viele Langzeitarbeitslose und qualifizierbare Mitarbeiter gegenüber. Neben ihrer normalen Vermittler- und Beratertätigkeit möchten die Arbeitsagenturen mit Lohnübernahmen bis 100%, einer Förderdauer bis fünf Jahre und begleitenden Coachings in NRW 15.000 Stellen mit motivierten Langzeitarbeitslosen auch im Gastgewerbe besetzen. Darüber hinaus förderen Arbeitsagenturen Qualifizierungsmaßnahmen von Mitarbeitern.

Schon mal darüber nachgedacht, die neuen Initiativen der Arbeitsagentur für den eigenen Betrieb zu nutzen?


Integration von Langzeitarbeitslosen

Das Land NRW möchte in diesem Jahr 15.000 motivierte Langzeitarbeitslose, die in einem besonderen Verfahren ermittelt werden, in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse vermitteln, darunter gerne in Hotellerie und Gastronomie.

  • Dabei übernimmt die Arbeitsagentur je nach Programm bis zu 100 Prozent des Arbeitsentgelts und
  • das für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren.
  • Daneben werden die Arbeitslosen von Coaches begleitet, die helfen sollen, den Weg zurück in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.
  • Die Jobcenter unterstützen zudem die Betriebe/Unternehmer bei der Auswahl passender und motivierter Arbeitskräfte sowie der späteren Integration, falls gewünscht.

Mit dem Teilhabechancengesetz, das zum 1. Januar 2019 in Kraft getreten ist, bieten sich also einige Chancen für alle Arbeitgeber, Arbeitnehmer und die Gesellschaft. 

Erfolgsgeschichten und Zusammenfassung

Wie das in der Praxis bereits erfolgreich umgesetzt wurde, zeigen folgende Erfolgsgeschichten.

Eine gute Zusammenfassung, wie das Programm funktioniert, finden Sie hier...


Qualifizierung: Fördermöglichkeiten für Beschäftigte

Im Rahmen der Beschäftigtenförderung verbessern die Arbeitsagenturen die Weiterbildungsförderung für Arbeitnehmer,

  • die ihre Arbeit wegen neuer Technologien verlieren könnten
  • die sonst vom Strukturwandel betroffen sind oder
  • die eine berufliche Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben, also in einem Beruf, in dem Fachkräftemangel herrscht.

Interesse geweckt?

Für Fragen und Beratung zur Jobvermittlung und -Beratung wie zur Integration von Langzeitarbeitslosen und Qualifizierung steht der Arbeitgeberservice der Agenturen für Arbeit (Hotline 0800 4 555520) und der Jobcenter vor Ort bereit.


Ganz wichtig zum Schluss!

Melden Sie offene Stellen nach Möglichkeit immer der Agentur für Arbeit!

Je mehr unbesetzte Stellen dort geführt und nicht besetzt werden, desto größer ist die Chance, den Status eines Mangelberufes zu erlangen.

Damit würde z.B. die gezielte Zuwanderung von Fachkräften aus dem Nicht EU-Ausland gefördert, was dem Fachkräftemangel wirksam entgegenwirken könnte.