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Ergebnisse Konjunkturumfrage: Größte Herausforderung = Mitarbeitergewinnung

Zweimal im Jahr geben Gastronomen und Hoteliers im Rahmen der DEHOGA-Konjunkturumfrage Auskunft über die zurückliegenden sechs Monate, die Erwartung an das kommende halbe Jahr und benennen die aus ihrer Sicht größten Herausforderungen.

Bernd Niemeier, Präsident des DEHOGA Nordrhein-Westfalen, freute sich über 582 Unternehmer, die zwischen Aachen und Porta Westfalica ihre Betriebe haben und die an der Frühlingsumfrage (10/18 – 3/19) teilnahmen. „Die Konjunkturumfrage gibt uns wichtige Hinweise für die Lage in der Branche und wo der „gewerbepolitische Schuh“ drückt.“

Hotellerie

Die Geschäftslage im zurückliegenden halben Jahr bezeichnete mehr als die Hälfte der Hoteliers als gut, rund 35 Prozent als befriedigend und 14 von Hundert als schlecht.

Für die kommenden Monate sind die Geschäftserwartungen eher schlechter als die Ergebnisse im letzten halben Jahr. Nur 41,5 Prozent erwarten „gute“ Geschäfte, 47,6 Prozent befriedigende. Bei rund 11 Prozent überwiegt die Skepsis.

Als die größten Problembereiche benannten die Hoteliers:

1.     Mitarbeitergewinnung: 52,5%

2.     Betriebskosten allgemein: 47,9%

3.     Personalkosten: 38,7%

4.     Behördliche Auflagen: 35,7%

5.     Datenschutz-Anforderungen: 28,2%

Gastronomie:

Auch in der Gastronomie bewertete mehr als die Hälfte der Befragten die Geschäftslage im letzten Halbjahr als „gut“. 37 von Hundert fanden die Lage „befriedigend“ und 11,5 Prozent „schlecht“.

Die Vorhersage für das kommende halbe Jahr fällt vorsichtig optimistisch aus: 51,5 Prozent erwarten „gute“ sechs Monate; 38,1 Prozent sehen eine „befriedigende“ Geschäftsentwicklung und nur 10,4% eine schlechte.

Als die größten Problembereiche benannten die Gastronomen:

1.     Mitarbeitergewinnung: 58,5% 

2.     Betriebskosten allgemein: 53,2%                        

3.     Personalkosten: 47,5%                        

4.     Arbeitszeit-Dokumentation: 37,1% 

5.     Behördliche Auflagen: 36,8%

20.  Rauchverbot: 7,7%

Bernd Niemeier sieht einerseits über die positiven Entwicklungen, die das Gastgewerbe in Nordrhein-Westfalen in den letzten Jahren genommen hat und sieht andererseits die damit einhergehenden Herausforderungen: „Wir haben zwischen 2008 und 2018 die Zahl unserer Mitarbeiter um rund ein Drittel von 300.000 auf 400.000 steigern können. Aber der „Hunger“ nach mehr Arbeitskräften besteht fort. Wir müssen also als Ausbilder und Arbeitgeber noch attraktiver werden, die Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen und Job-Centern verbessern und von der Politik die richtigen Weichenstellungen einfordern, z.B. bei der Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Nicht-EU-Ausland.“

Alle Ergebnisse finden Sie hier...


Thorsten Hellwig
Pressesprecher NRW
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