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Schulessen: Mehr Qualität, mehr Nachhaltigkeit durch sieben Prozent

Für bessere Schulverpflegung und mehr Nachhaltigkeit 7% Mehrwertsteuer notwendig +++ Uni-Mensen häufig ohne Mehrwertsteuerbelastung +++ DEHOGA NRW fordert Anpassung und unterstützt Petition

Anlässlich des morgen im Landtag stattfindenden Anhörung, die sich mit der Frage auseinandersetzt, wie die Qualität von Kita- und Schulessen verbessert werden kann, unterstreicht der DEHOGA NRW (Hotel- und Gaststättenverband) seine Forderung, jede Art von Essen im Allgemeinen wie in der Schulverpflegung im Besonderen mit dem reduzierten Mehrwertsteuersatz zu belegen. „Eine qualitativ hochwertige Kita- und Schulverpflegung ist unseren Betrieben eine Herzensangelegenheit, sie muss aber auch bezahlbar sein. Der Kosten- wie der Erwartungsdruck ist immens. Eine reduzierte Mehrwertsteuer könnte helfen, den gemeinsamen Belangen von SchülerInnen, Eltern, Schulträgern und Caterern in Bezug auf eine verbesserte Qualität zu bezahlbaren Preisen Rechnung zu tragen“, sagt Bernd Niemeier, Präsident des DEHOGA Nordrhein-Westfalen.

Der DEHOGA geht davon aus, dass in den nächsten Jahren die Ansprüche an Qualität, Frische, aber auch Nachhaltigkeit bei der Kita- und Schulverpflegung steigen werden. „Wir begrüßen ausdrücklich diese Entwicklung, aber wer mehr Bio und Regional möchte, muss sich klar machen, dass das im wahrsten Sinne des Wortes seinen Preis haben wird“, macht Niemeier deutlich, sieht aber auch keine Alternative. „Um was geht es? Es geht um die Ernährung unserer Kinder, die aufgrund ihres Wachstums auf eine besonders nährstoffreiche, vollwertige Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen angewiesen sind. Das ist ein hohes Gut.“

Der DEHOGA weist immer wieder auf die Missverhältnisse bei der Mehrwertbesteuerung von Essen hin: „Es ist kaum erklärlich, dass das Essen in der Uni-Mensa grundsätzlich steuerbefreit ist, in Kitas oder Schulen aber häufig 19 Prozent zu zahlen sind.“ Auch Nachhaltigkeitsgesichtspunkte sprechen für einen reduzierten Satz: „Wir reden über Plastikfreiheit und höhere Mehrwegquoten und verbilligen Essen auf Einmal-Geschirr im Vergleich zu dem auf Porzellantellern. Da stimmt doch was nicht“, schließt Niemeier.

Der DEHOGA NRW unterstützt die Petition „Es ist Fünf nach Zwölf! Rettet unsere Gasthäuser! Für mehr Porzellan statt Plastik, die sich für einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für jede Art von Essen einsetzt - https://www.openpetition.de/petition/online/es-ist-fuenf-nach-zwoelf-rettet-unsere-gasthaeuser-fuer-mehr-porzellan-statt-plastik?direct=1

 

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Thorsten Hellwig
Pressesprecher NRW
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