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Tiefe Sorgenfalten der Hotellerie zu Pfingsten: DEHOGA-Umfrage bestätigt dramatische Lage der heimischen Hotels

(Neuss, 27. Mai 2020) Nach der Wiedereröffnung des Gastgewerbes fällt der Ausblick der Hoteliers an Rhein und Ruhr für Pfingsten erschreckend aus. Von 460 befragten Hotels geben 85 Prozent der Betriebe an, dass sie geöffnet haben werden aber ein wirtschaftliches Handeln unter Berücksichtigung der coronabedingten Auflagen nicht möglich ist. Denn: Die Gesamtauslastung über die Pfingsttage liegt nur bei rund 16 Prozent. Davon entfallen 83% auf Touristen und 17 Prozent auf Geschäftsreisende.

„Auch wenn die Hotels wieder Touristen begrüßen dürfen, ist die Nachfrage zu einem sonst reisestarken Pfingstwochenende gering. Die Unternehmer/innen stehen aufgrund der geltenden Abstandsgebote, Kontaktbeschränkungen und Hygieneauflagen mit dem Rücken zur Wand“, erklärt der Präsident des DEHOGA Nordrhein e.V., Hennig Thomas Graf von Schwerin die Umfrageergebnisse. „Die aktuellen Aussagen beweisen die katastrophale Ausnahmesituation, in der sich die Branche nunmehr seit fast drei Monaten befindet.“

Von Schwerin appelliert an die Politik: „Ein Rettungsfonds mit direkten, nicht rückzahlbaren Finanzhilfen, wie wir diesen bereits seit März fordern, ist überlebensnotwendig. Keine oder nur geringe Einnahmen bei laufenden Fixkosten verdeutlichen die existenzielle Betroffenheit nahezu aller Betriebe.“ An der Umfrage des DEHOGA Nordrhein zur Einschätzung des Geschäftsverlauf zu Pfingsten beteiligten sich 460 Hoteliers aus den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf.


Thorsten Hellwig
Pressesprecher NRW
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