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Krieg in der Ukraine: Solidarität mit der Ukraine und ihren Menschen

Momentan ist noch überhaupt nicht absehbar, wie lange der Krieg in der Ukraine mit welchen Ausmaßen andauern wird und welche Folgen er auf das Gastgewerbe – auch perspektivisch auf den Arbeitsmarkt – haben wird.

Humanitäre Hilfe in NRW

Jetzt geht es darum, unseren Beitrag für humanitäre Hilfe zu leisten. Wir haben deshalb neben zahlreichen Einzelinitiativen vor Ort sehr früh den Kontakt zur Landesregierung gesucht, damit die darüber hinaus gehenden Angebote aus der Branche – beispielsweise im Bereich der Unterbringung – direkt an der richtigen Stelle gesammelt und dann vom Land bzw. den Kommunen genutzt werden können. Allein in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf wissen wir von über 220 Beherbergungsangeboten durch Hotels. In anderen Regionen unseres Bundeslandes verhält es sich ähnlich.

Kontakt:
Wer jetzt oder künftig beispielsweise Geflüchtete aufnehmen möchte, kann sich direkt über eine Mail an das Land NRW wenden und das genaue Angebot beschreiben. Die Adresse lautet: ukraine​​[at]​​stk.nrw.de.

Sachspenden für Ukraine

Unter Federführung des Innenministerium NRW läuft jetzt die Aktion "NRW hilft der Ukraine" an, in der Sachspenden für die Ukraine gesammelt und dann dorthin gebracht werden sollen.

Beigefügt finden Sie die Auflistung der Bedarfsanfragen, die die KOG Ukraine erreicht haben.

Kontakt:
Hilfsangebote und Rückfragen können an die Koordinierungsgruppe Ukraine (KOG Ukraine) im Innenministerium NRW übermittelt werden per E-Mail an ukraine​​[at]​​im.nrw.de oder telefonisch unter 0211/8713116.

Beschäftigung von Geflüchteten

Bald wird sich Geflüchteten und Unternehmen die Frage stellen, unter welchen Voraussetzungen Geflüchtete aus der Ukraine im Gastgewerbe arbeiten dürfen. Der Umfang ist noch vollkommen unklar, was im Wesentlichen mit der unsicheren Gesamtlage zusammenhängt. Allerdings werden schon jetzt sowohl auf regionaler Ebene als auch in bundesweiten Initiativen Möglichkeiten geschaffen, um Arbeitgeber und potentielle ukrainische Beschäftige zusammenzubringen.

  • Die Arbeitsagentur beschäftigt sich mit dem Thema auf dieser Seite: www.arbeitsagentur.de/ukraine.
  • Niedrigschwellig und kostenfrei ist beispielsweise auch das Angebot des Münsteraner Startups „Jobmine“. Auf der Jobmine-Seite können sich Arbeitgeber mit ihren Stellenangeboten und interessierte ukrainische Geflüchtete entsprechend registrieren und eintragen. Die Seite ist für diesen Zweck sowohl in deutscher als auch in ukrainischer Sprache nutzbar. Auch im Vermittlungsfall entstehen für beide Seiten keine Kosten.

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