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Aktuelle Studie: Mitarbeiter verließen Gastgewerbe während Corona in Richtung Verkauf und Logistik

Eine neue Studie des IW Köln belegt, dass das Gastgewerbe während der Pandemie ganz besonders gelitten hat: nicht nur wirtschaftlich, sondern gerade bei Personalverlust. Profiteure waren vornehmlich der Handel und die Logistik.

Eine aktuelle Studie des IW zeigt noch einmal deutlich, dass die Coronakrise zu Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt geführt, die bis heute anhalten. Das gilt ganz besonders für Gastgewerbe und Tourismus. Kein anderer Berufsbereich hat relativ gesehen so viele Beschäftigte verloren, so ein Ergebnis der Studie. Neben der generellen Betroffenheit hat sich die Studie auch mit der Frage beschäftigt, wohin die Beschäftigten in der Coronakrise gewechselt sind: Die meisten Wechsler gab es demnach in Richtung Verkauf, wobei es sich schwerpunktmäßig sicherlich um den Lebensmitteleinzelhandel, zum Beispiel also als Kassierer in Supermärkten, handelt. Zahlenmäßig folgt der Bereich Verkehr / Logistik, neue Aufgaben wurden beispielsweise als Lagerlogistiker und Paketboten gefunden. Auch in Berufe der Unternehmensführung und -organisation, zum Beispiel im Sekretariat oder auch in die Lebensmittelherstellung und -verarbeitung sowie in den Reinigungssektor sind viele Beschäftigte unserer Branche abgewandert.

Zwar legt die Studie eine andere Datenbasis zugrunde als die DEHOGA-Veröffentlichungen zur Thematik und geht deshalb insgesamt von niedrigeren Beschäftigtenzahlen aus. Die grundsätzlichen Tendenzen decken sich jedoch mit unserer Analyse der Abwanderung.

Die Studie finden Sie hier...


Thorsten Hellwig
Pressesprecher NRW
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