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Wegfall der Mindestabstände: Wichtiger Schritt zurück in die Normalität

Für viele Restaurant-, Café- und Kneipenbetreiber sind die Corona-bedingten Mindestabstände von 1,5m eine der größten Herausforderungen während der Pandemie. Die Aufhebung der Mindestabstände bedeutet deshalb einen großen Schritt zurück in die Normalität. Das gilt auch für die Erleichterungen für Diskos und Clubs.

Gastronomen in ganz Nordrhein-Westfalen begrüßen den Wegfall der Mindestabstände von 1,5m, der ab dem 1. Oktober im bevölkerungsreichsten Bundesland gilt. "Nach dem Ende des Lockdowns bedeutet das einen sehr wichtigen nächsten Schritt für unsere Branche zurück in die Normalität", unterstreicht Haakon Herbst, Regionalpräsident im DEHOGA Nordrhein-Westfalen. Die Mindestabstände in der Praxis von Restaurants, Kneipen, Cafés und anderen Gaststätten hatten vielfach mehr als 40 Prozent Platzverluste bedeutet und damit für massive Umsatzverluste gesorgt. "Gerade für kleine Betriebe war ein wirtschaftliches Arbeiten mit dieser Regelung nahezu unmöglich. Das ändert sich ab morgen. Ein positives Signal für unsere Branche!", so Herbst.

Genauso erfreulich bewertet der Hotel- und Gaststättenverband die Erleichterungen für Clubs und Diskotheken. Ab Oktober sollen im Rahmen der 3G-Regelungen auch bis zu sechs Stunden "alte" negative Antigen-Tests den Einlass in Tanzbetriebe ermöglichen. Bis dato gelten nur Negativtestnachweise von PCR-Tests als ausreichend.

Der Hotel- und Gaststättenverband hatte sich seit langem für eine weitere Rücknahme von Beschränkungen, unter anderem der Abstände eingesetzt und begrüßt, dass die nordrhein-westfälische Landesregierung weiterhin den von ihr eingeschlagenen Weg von "Maß und Mitte" im Umgang mit der Corona-Pandemie verfolgt. "Solange wir die 3G-Regeln noch benötigen, ist es der richtige Weg, in diesem Rahmen weitere Erleichterungen vorzunehmen", betont Herbst und erwartet zudem eine Lösung für das Problem der zahlungspflichtigen Tests. "Niemand zahlt 20 Euro für einen Test, um eine Pizza für 15 Euro zu essen. In einigen Nachbarländern sind die Tests deutlich günstiger."


Thorsten Hellwig
Pressesprecher NRW
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