Die Vorfreude auf die Fußball‑Weltmeisterschaft 2026 wächst – und mit ihr die Planungssicherheit für gastronomische Betriebe. Der Bundesrat hat der befristeten Public‑Viewing‑Verordnung zugestimmt und damit eine wichtige Voraussetzung für öffentliche Liveübertragungen geschaffen.
Magenta TV, der Streaming-Dienst der Telekom, hat die Übertragungsrechte erworben und zeigt als einzige Plattform alle Spiele live.
ARD und ZDF haben Sublizenzen erworben und zeigen insgesamt 60 Spiele im Free‑TV, darunter:
Über Sky wird das WM‑Programm von MagentaTV sowohl für gastronomische Betriebe als auch für offizielle Public‑Viewing‑Veranstaltungen distribuiert.
Sky‑Kunden mit einem Hotelbarpackage können alle WM‑Spiele über drei lineare Sondersender empfangen – über Sky Q Receiver oder Sky Stream Box, ohne zusätzliche Kosten und ohne gesonderte Anmeldung.
Die Kanäle sind über SAT, Kabel und Sky Stream verfügbar und werden voraussichtlich ab dem 4. Juni freigeschaltet.
Für Nicht‑Sky‑Kunden steht seit 6. Mai der dreimonatige Sky GastroPass zur Verfügung. Das Paket umfasst:
Der GastroPass beinhaltet eine Sky Stream Box und läuft vom 1. Juni bis 31. August 2026.
Kosten:
Die Fußball‑WM der Männer findet 2026 in Kanada, Mexiko und den USA statt. Aufgrund der Zeitverschiebung werden viele Spiele erst ab 22 Uhr deutscher Zeit, einzelne Partien sogar noch später angepfiffen. Ohne Sonderregelungen wäre Public Viewing im Freien damit in vielen Fällen nicht oder nur eingeschränkt möglich gewesen.
Mit der nun beschlossenen Verordnung können Kommunen befristete Ausnahmen vom Lärmschutz zulassen. Sie erhalten damit mehr Flexibilität, um im Einzelfall zwischen dem Schutz der Nachtruhe und dem herausragenden öffentlichen Interesse an den WM‑Spielen abzuwägen.
Der DEHOGA hat sich erneut ausdrücklich für diese Regelung eingesetzt. Vergleichbare Verordnungen gab es bereits seit der Fußball‑WM 2006.
Geltungsdauer:
Die Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft und gilt bis zum 31. Juli 2026.
Gemeinsames Mitfiebern in Kneipen, Restaurants oder Biergärten gehört für viele Fans untrennbar zu einer Fußball‑WM dazu. Public Viewing schafft Atmosphäre, stärkt die Bindung der Gäste an den Betrieb und sorgt oft für zusätzliche Umsätze – ein Mehrwert, den das heimische Wohnzimmer nicht bieten kann.
Gastgewerbetreibende sollten die erforderlichen Maßnahmen mit ihrer Kommune klären
Die UEFA informiert auf Ihrer Webseite über die verschiedenen Regularien.
Für kommerzielle öffentliche Übertragungen (Public Viewing) ist eine Lizenz erforderlich. Die entsprechenden FIFA‑Lizenzen für Deutschland werden über Sky vergeben. Interessierte Betriebe können hierfür einen offiziellen Lizenzantrag stellen.