Der DEHOGA Nordrhein-Westfalen appelliert vier Wochen vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft an alle Kommunen in NRW, die von Bund und Ländern geschaffenen Möglichkeiten rund um die WM konsequent und pragmatisch auszuschöpfen, damit die WM auch in der Gastronomie zum Erfolg werden kann. „Die Fußball-Weltmeisterschaft ist aus sport-gastronomischer Sicht immer ein Highlight, auch wenn in diesem Jahr mit den Anstoßzeiten eine besondere Hürde zu bewältigen ist. Deshalb ist es 2026 umso wichtiger, dass die Kommunen die eingeräumten Ermessensspielräume unbürokratisch anwenden und Veranstaltungen ermöglichen“, erklärt Patrick Rothkopf, Präsident des DEHOGA Nordrhein-Westfalen. Zwei der drei Vorrundenspiele beginnen beispielsweise um 22 Uhr mitteleuropäischer Zeit und können mit Pause und Nachspielzeit nach Mitternacht enden.
Der DEHOGA NRW fordert insbesondere flexible Regelungen bei Außengastronomie, Sondernutzungen und Lärmschutz im Rahmen der bestehenden Erlasse und gesetzlichen Möglichkeiten von Bund und Ländern und setzt zudem auf Toleranz und Verständnis bei den Anwohnern.
„Wir können bei passenden Rahmenbedingungen gute WM-Gastgeber sein. Rückenwind aus den Rathäusern hilft dabei. Genauso wichtig ist, dass unsere Nationalmannschaft möglichst lange im Turnier bleibt“, so Rothkopf abschließend.