Energie sparen – Förderung sichern: Jetzt aktiv werden

Nachhaltigkeit & Effizienz

Viele von Ihnen kennen das: Die Kühlung läuft durch, die Klimaanlage auch – und am Ende steht eine saftige Stromrechnung. Genau hier setzt die aktuelle Förderung des BAFA an.

Das Programm unterstützt Investitionen in neue, effiziente Kälte- und Klimatechnik. Wer ohnehin über Austausch oder Modernisierung nachdenkt, sollte sich das jetzt genauer ansehen – denn ein Teil der Kosten kann übernommen werden.

Was steckt dahinter?

Das BAFA fördert den Einsatz moderner, energieeffizienter Kälte- und Klimatechnik. Unterstützt werden sowohl neue Anlagen als auch die Modernisierung bestehender Systeme – immer mit dem Ziel, Energieverbrauch und Emissionen zu senken.

Was wird konkret gefördert?

Typische Maßnahmen:

  • Austausch alter Kühl- oder Klimaanlagen
  • Umrüstung auf energieeffiziente Systeme
  • Einsatz natürlicher Kältemittel
  • Nutzung von Abwärme (z. B. Warmwasser)
  • bessere Steuerung und Regelung der Anlagen
  • Kombination mit Wärmepumpen oder Speichern
Wie hoch ist die Förderung?

Die Höhe richtet sich nach Ihrem konkreten Projekt. Es gibt keine Pauschale.

Zur Einordnung aus der Praxis:

  • meist etwa 15 % bis 50 % der förderfähigen Kosten
  • kleinere Maßnahmen: einige tausend Euro Zuschuss
  • größere Anlagen: auch deutlich über 50.000 € möglich

Wie viel Sie genau bekommen, hängt z. B. ab von:

  • Größe und Leistung der Anlage
  • Effizienz der Technik
  • eingesetzten Kältemitteln
  • zusätzlichen Maßnahmen wie Abwärmenutzung oder Speicher

Faustregel: Je effizienter und moderner die Lösung, desto höher die Förderung.

Sie erhalten einen Zuschuss – kein Darlehen.
Das heißt: Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.

Das sollten Sie unbedingt beachten

Ein Punkt ist entscheidend:

Erst Förderantrag stellen – dann beauftragen.

Wer vorher unterschreibt, bekommt keine Förderung.

Weitere Rahmenbedingungen:

  • Antragstellung erfolgt online beim BAFA
  • Umsetzung erst nach Bewilligung
  • Auszahlung nach Abschluss und Prüfung
  • Anträge sind nur noch bis 31.12.2026 möglich 
Wann lohnt sich das für Sie?

Ein genauer Blick lohnt sich besonders, wenn:

  • Ihre Anlagen in die Jahre gekommen sind
  • die Stromkosten steigen
  • Reparaturen zunehmen
  • eine Investition ohnehin ansteht

Dann lässt sich die Förderung ohne Umwege mitnehmen – und verbessert die Wirtschaftlichkeit spürbar.

So kann es gehen
  1. Kurz prüfen: Wo steckt der größte Energieverbrauch?
  2. Fachbetrieb einbinden: Welche Lösung passt?
  3. Förderfähigkeit klären
  4. Antrag stellen
  5. Nach Bewilligung umsetz
Unser Hinweis

Die Förderung ist attraktiv – aber nicht unbegrenzt verfügbar. Erfahrungsgemäß wird es zum Ende hin eng: bei Fördermitteln, Planung und Umsetzung.

Deshalb unsere klare Empfehlung:
Wenn eine Investition absehbar ist, gehen Sie das Thema jetzt an.

Sie senken Ihre Energiekosten dauerhaft – und nehmen gleichzeitig Zuschüsse mit, die sonst verloren gehen.

 

Zurück
Ansprechpartner: Frank Thiel, Fachgruppe Umwelt