44. Jugendmeisterschaften: NRW-Team holt Goldmedaille und bleibt im Ewigkeitsranking auf Platz 3

Fachgruppe Berufsbildung, Pressemitteilungen

Höchstes Niveau bei der Premiere in Mainz. NRW holt einmal Gold, belegt Platz 7 und bleibt im Ländervergleich auf Platz 3. DEHOGA NRW fordert bessere arbeitsmarktpolitische Rahmenbedingungen.

Die diesjährigen 44. Deutschen Jugendmeisterschaften der gastgewerblichen Ausbildungsberufe feierten Premiere im Favorite Hotel in Mainz und waren spannend wie selten. Das Team aus Nordrhein-Westfalen belegte den siebten Platz in einem engen Wettbewerberfeld und bleibt damit im Ewigkeitsranking auf Platz 3.  

Einzelwertungen: Hotelfachfrau Pia-Emely Kittel holt Gold

Pia-Emely Kittel vom Hotel Waldkrug in Dellbrück holte souverän die Goldmedaille.  Restaurantfachmann Oleksandr Osinnii vom GOP Kaiserpalais Bad Oeynhausen wurde Achter, Mitjo-Jeske Menne vom SchwarzGold in Dortmund beendete die Meisterschaften als 13.

NRW bleibt Dritter in der Länderwertung

Das Team Nordrhein-Westfalen erreichte am Ende den siebten Platz. Das Niveau in diesem Jahr war allerdings besonders hoch: Mit der Gesamtpunktzahl, die das nordrhein-westfälische Team dieses Jahr erzielte, hätte es 2025 den ersten Platz belegt. Der Abstand zu der erstplatzierten Mannschaft aus Bayern betrug gerade einmal rund 12 Punkte. In der seit 1991 geführten Länderwertung konnte NRW mit den gesammelten Punkten den dritten Platz vor Schleswig-Holstein verteidigen.

Gute Ausbildung als Grundlage und bessere Rahmenbedingungen gefordert

„Ausbildung ist und bleibt der Schlüssel zur Fachkräftesicherung. Welche bemerkenswerten Leistungen daraus entstehen können, wird bei den Jugendmeisterschaften jedes Jahr eindrucksvoll sichtbar“, erklärte Andreas Büscher, Präsident des DEHOGA Nordrhein-Westfalen. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen haben mit Können, Hingabe und starkem Teamgeist überzeugt und unser Gastgewerbe würdig vertreten. Auf diese Leistungen können sie mit Recht stolz sein.“

Mit Blick auf die Zukunft der Branche forderte Büscher zugleich eine flächendeckende Berufsschulverteilung im ganzen Land und verlässliche arbeitsmarktpolitische Rahmenbedingungen: „Ein konsequenter Bürokratieabbau, flexible Arbeitszeitregelungen gehören genauso dazu wie der Beibehalt der Minijobs in ihrer jetzigen Form, um Beschäftigung in Gastronomie und Hotellerie auf einem hohen Niveau zu halten.“

Für die Jugendmeisterschaften hatten sich insgesamt 51 angehende Köche, Hotel- und Restaurantfachleute aus den 17 DEHOGA-Landesverbänden qualifiziert. Über drei Tage hinweg zeigten die Auszubildenden ihr Können in Theorie und Praxis.

Der DEHOGA Nordrhein-Westfalen gratuliert allen Teilnehmenden herzlich und dankt ganz besonders den ausbildenden Betrieben, den Betreuerinnen und Betreuern sowie den Berufsschulen für ihre engagierte Unterstützung.

Mannschaftswertung

  • Platz 1: Bayern, Platz 2: Sachsen, Platz 3: Baden-Württemberg
  • Mit dem dritten Platz der nordrhein-westfälischen Mannschaft bleibt Nordrhein-Westfalen in der Ewigkeitsliste auf dem dritten Platz vor Schleswig-Holstein.

Einzelwertungen

  • Hotelfach: Pia-Emely Kittel, Hotel Waldkrug in Dellbrück – Platz 1
  • Restaurantfach: Oleksandr Osinnii, GOP Kaiserpalais Bad Oeynhausen in Bad Oeynhausen – Platz 8
  • Koch/Köchin: Mitjo-Jeske Menne, SchwarzGold in Dortmund beendete die Meisterschaften als 13 

 

Ansprechpartner: Thorsten Hellwig, Pressesprecher
NRW-Team 2026: Pia-Emely Kittel vom Hotel Waldkrug in Dellbrück, Mitjo-Jeske Menne vom SchwarzGold in Dortmund, Restaurantfachmann Oleksandr Osinnii vom GOP Kaiserpalais Bad Oeynhausen